Spezialführungen2018-10-16T04:58:50+00:00

Spezialführungen

Unser Angebot:

Als Wunderkind bereits in jungen Jahren durch halb Europa gereist, Kaisern und Königen sowie dem Papst vorgestellt, ist Wolfgang Amadeus Mozart sicher der bekannteste Salzburger.

Ein Vater, der diese Entwicklung entscheidend gefördert und unterstützt hat, eine Mutter, die den familiären Rückhalt geboten hat und eine Schwester, die nicht minder talentiert war, aber als Frau nicht die Möglichkeit hatte, Karriere zu machen.

Vieles gibt es über die Mozarts, ihre Freunde, Kollegen und Konkurrenten zu erfahren und zu berichten.

Tarif: € 160 .- Dauer ca. 2-3 h

Erweiterung:

Die Besichtigung von Mozarts Geburtshaus und Mozarts Wohnhaus sind natürlich möglich!

Eintrittspreise sind nicht inkludiert!

Bei diesem Spaziergang durch Salzburg verwöhnen wir Sie mit verbalen und kulinarischen Schmankerln vom Mittelalter über die Barockzeit bis in die Gegenwart, inklusive der berühmten Salzburger Nockerl!

Tipp:

Zeitgerecht reservieren!

Tarif: € 160 .- plus € 15.- pro Person für kulinarische Leckereien.

Dauer: ca. 2-3 Stunden, bis 15 Personen, nur auf Anfrage zu buchen

Wer es nicht ganz so ernst mag …

Diese Stadtführung präsentiert Ihnen Salzburg in Form von Anekdoten aus vielen Jahrhunderten – zum Schmunzeln und Nachdenken.

Tarif: € 160 .- Dauer ca. 2-3 h

Weihnachtsduft und Lichterglanz Salzburg im Advent ? Wäre das etwas für Sie?

Wir zeigen Ihnen die schönsten Plätze – Christkindlmärkte in und um Salzburg, wir begeben uns mit Ihnen auf die Spuren von „Stille Nacht, heilige Nacht“ und erklären Ihnen, was es mit der „Kripperlroas“ auf sich hat.

Und natürlich lassen wir es krachen zu Silvester!

PS: Falls Sie die alljährliche bohrende Frage nach Weihnachtsgeschenken quält – wie wäre es mit einem GUTSCHEN FÜR EINE STADTFÜHRUNG in Salzburg?

Tarif: € 160.- Dauer ca. 2 – 2,5 h

Eintrittspreise sind nicht inkludiert!

Mülln, Riedenburg, Morzg, Parsch, Aigen, Anif und Großgmain (Freilichtmuseum)

Tarif: € 160,-

Mülln

Den Mühlen des Almkanals verdankt der Vorort, der den ältesten und kleinsten Stadtteil darstellt, seinen Namen. Die Wallfahrtskirche, die vor einigen Jahren prächtig renoviert wurde, birgt als wertvollsten Schatz ein romanisches Kruzifix. Der alte Friedhof mit den Priestergrüften, den Columbarien, und der Friedhofskapelle mit dem „schiefen Turm“ von Mülln sind wieder zugänglich. Einige Gebäude prägen den sozialen Charakter des Stadtteils in Hanglage, dessen mittelalterliche Hauptstraße gut erhalten ist. Daneben fällt die Mischung ausgefallener Geschäfte wie Uhrmacher, Tattoogeschäft und Burgerladen auf. Ich lüfte das Geheimnis um das Haus des Barons und erkläre, woher das Bärengässchen seinen Namen hat.

Riedenburg

Riedenburg war ursprünglich der Name des Rainbergs, um den sich der Stadtteil ausbreitet. In den Sümpfen am Fuß davon sanken die Pferde bis zum Bauch im Morast ein und verloren die Hufeisen, ehe sie im 16. und 17. Jahrhundert trockengelegt wurden. Abgesehen von wenigen herrschaftlichen Höfen und Gärten (wie Späth- und Mölckhof sowie dem berühmten Garten des Domherrn Graf Waldburg-Wolfegg und den Wehrbauten zur Sicherung des Neutors war die Riedenburg bis Mitte des 18. Jahrhunderts unbebaut. Durch das Neutor war dieses Stadterweiterungsgebiet erschlossen worden, als Mozart ein Kind war.

Später entstand die einzige Biedermeiervilla von Salzburg hier, die noch erhalten ist.

Der stadtnahe Bereich ist von gründerzeitlichen Villen geprägt, darunter auch das schiefste Haus von Salzburg.

Das Dorf Morzg

Morzg birgt einiges weniger Bekannte. Es war schon früh besiedelt. Zwischen seinen Hügeln fuhr auch einmal eine Bahn nach Berchtesgaden.

Wir besichtigen die Pfarrkirche innen, die Kunstschätze vergangener Jahrhunderte beherbergt, wo aber auch ein Freskenzyklus von einem bekannten Künstler aus neuerer Zeit zu sehen ist. Der Friedhof weist viele bemerkenswerte Gräber auf. Jenseits der Hügel liegt etwas versteckt ein Schloss. Literarische Spuren runden die Besichtigung ab.

Parsch

Im Mittelalter hieß Parsch auch „Mönchhausen“, weil viele Gründe St. Peter gehörten. Der Name „Parsch“ taucht als „Porras“ und „Parss“ zum ersten Mal auf. Vielleicht stammt er von verkrüppeltem Buschwerk am Gersbach, der auch Mühlen betrieb, oder vom lateinischen „pars“ (=Teil) ab.

Während die Gegend am Gaisbergfuß sowie das heutige Zentrum schon früh dichter bebaut waren, lagen im Umfeld verstreut einzelne Bauerngüter und Höfe.
Auch ein Schlösschen mit einer Vogelweide, das die Erzbischöfe mit Wasserspielen versahen, und bei dessen Besitzern die Mozarts nicht selten zu Gast waren, findet sich hier.

Im 20. Jahrhundert wurden abschnittweise bestimmte Gebiete bebaut, wie die Weichselbaumsiedlung um 1940, die als Sozialsiedlung, aber gleichzeitig als Gartenstadt, geplant war. In ihrem Zentrum wurde ein Bauernhof zu einer modernen Pfarrkirche umgestaltet, wo namhafte Künstler tätig waren. Die neue Volkschule löste jene in einer Feigenkaffeefabrik ab.

Bis ins 20. Jahrhundert endete die Rote Elektrische hier, und es starteten die Zahnradbahn und später ein Sessellift hier. Früher erreichte man den Hausberg per Reittier oder Sänfte. Er ist ein Naherholungsgebiet mit bemerkenswerter Aussicht. Die Bahnlinie trennt heute Unter- von Oberparsch.

Der Teil am Fuß des Gaisbergs weist auch exquisite Villen auf, von denen eine lange prominente Festspielgäste beherbergte.

Aigen

Früher war ein „Aigner“ ein freier, nicht abgabepflichtiger Bauer.

Im 19. Jahrhundert war es ein Villen-Vorort von Salzburg, wo ein Großteil mit Parkanlagen zwischen 1850 und 1914 entstand. Das wohlhabende Bürgertum entdeckte Aigen als Wohnort ebenso wie adelige Verwaltungsbeamte und Offiziere im Ruhestand. 1876 bekam Aigen seinen eigenen Bahnhof an der Giselabahn.
Den Kern des neuen Stadtteils bildeten die Kirche und das Schloss. Darum lagen verstreut Bauernhöfe, Gutshöfe und Ansitze, sogenannte Schlössln. Die ländliche Idylle wurde besonders um 1800 zum Ausflugsziel, wo die Salzburger gerne den Aigner Park besuchten. Unter Fürst Schwarzenberg war er in Form des romantischen Landschaftsgartens umgebaut worden. Mit verschlungenen Wegen, Aussichtspunkten, Brücken, Schluchten, Grotten, Wasserfällen, Denkmälern und Hütten erlangte er internationale Berühmtheit.

Im Villenviertel siedelten sich etwa der Maler Johann Fischbach und einige Hofdamen der Kaiserin-Witwe Karoline Auguste von Bayern an.

Abfalter

Der Name dieses Teiles von Aigen leitet sich vom Holzapfel her, der hier früher nicht selten war. Vielleicht war aber auch ein Kulturapfelbaum namengebend für diese alte Kulturlandschaft.

Außerdem gab es den Riesen Abfalter, der nach der Sage am Untersberg hauste. Zum Zeitvertreib warf er Steine herab, sodass sich Hügel bildeten. Eine Riesenjungfrau, die Steine aus ihrer Schürze verloren hatte, die ihr als Tritthilfe dienen sollten, trug er über die Salzach. Abfalter wuchs um ein altes Bauerngut, wo später die Villa Preuschen errichtet wurde.

Anif

Anif ist eine sehr junge und kleine Gemeinde, jedoch wohlhabend und angesehen. Sie bemüht sich um die Erhaltung ihres Grünlandes.

Historisch ist der Name des Ortes am südlichen Rand von Salzburg vermutlich keltisch-illyrischen Ursprungs. Auch zur Römerzeit war Anif besiedelt.
Zu den Sehenswürdigkeiten zählen heute das neugotische Wasserschloss an einem künstlich angelegten Weiher, der frühere Sommersitz der Bischöfe von Chiemsee. Zu Fronleichnam findet um das Schloss eine Prozession statt. Am 8. Dezember ist es beim Turmblasen abends beleuchtet, und der englische Park ein Stück weit geöffnet.

Die dem Heiligen Oswald geweihte Kirche vereint mehrere Stile. Weithin sichtbar ist der romanische Turm. Die Fresken im Inneren erzählen die Ortsgeschichte. Kunstwerke der Moderne fügen sich gut ein.

Die Namen Herbert von Karajan und Riccardo Muti stehen für viele prominente Bewohner des malerischen Ortes. Das Grab Karajans befindet sich am Friedhof.

Freilichtmuseum Großgmain

Einige Kilometer westlich von Salzburg Richtung deutsche Grenze liegt das Freilichtmuseum bei Großgmain. Am Fuß des Untersbergs erstreckt sich das Areal, das nach den Gauen des Landes Salzburg aufgeteilt ist und auch mit einer Bahn durchquert werden kann. Bauernhöfe, ein alter Kramerladen, eine Mühle, eine alte Schulstube, eine kleine Schusterwerkstatt, eine Säge und viele andere Gebäude wurden in wunderschöner Lage wieder zusammengebaut, um sie zu erhalten

Jetzt anfragen | Irmgard Delpos

Auf den Spuren Herbert von Karajans und den Salzburger Festspielen

JEDERMANN

kommt nach Salzburg zu den Festspieln – Salzburg im Ausnahmezustand des größten Festivals Klassischer Musik.

Wir spannen den Bogen vom Beginn bis in die laufende Saison!

Tarif: 160.- € Dauer 2 -3 h

Besonderer Tipp :

Eine anschließende Besichtigung des Festspielhauses mit Führung erlaubt einen Blick hinter die Kulissen.

(Eintrittspreis nicht inkludiert, diese Führungen werden nur zu bestimmten Zeiten angeboten und von Mitarbeitern des Hauses durchgeführt. )

Die Judengasse erinnert noch heute an das jüdische Zentrum im Mittelalter. Eine 2. jüdische Gemeinde siedelte sich rechts der Salzach in der Steingasse an. Damals befand sich der jüdische Friedhof in Mülln, wo es auch zu einem Pogrom kam. Unter dem Erzbischof, dem die Festung ihr heutiges Aussehen zum Großteil verdankt, wurden die Juden aus der Stadt vertrieben.

Im 19. Jahrhundert wurden sie durch eine Reihe von Kaufleuten vertreten, die hauptsächlich in der Neustadt wohnten, wo viele der von Gunter Demnig verlegten „Stolpersteine“ an sie erinnern. Im Andräviertel befindet sich auch die heutige Synagoge, die der Reichskristallnacht zum Opfer fiel.

Der jetzige jüdische Friedhof liegt versteckt am Stadtrand in Aigen. Im Vergleich zu großen Städten wie Wien oder Berlin handelte es sich nie um eine große Gemeinde. Viele Juden wanderten während des 2. Weltkriegs aus, wo es eine Reihe von Gefangenenlagern im Umkreis der Stadt gab. Heute fehlt der Gemeinde der Nachwuchs.

Sie sind die grünen Lungen der Stadt, wo auch Tiere sich zu Hause fühlen. Der Kapuzinerberg, früher „Imberg“ genannt vermutlich aufgrund der Bienen, weist noch durchgehend die alte Stadtmauer aus dem 30-jährigen Krieg auf. Ihre Wachtürmchen sind ebenso markant wie das Franziskischlößl, das mittels Zugbrücke zu erreichen ist. An der Stelle des Klosters, dessen Kirche Türen aus dem alten Dom aufweist, befand sich ursprünglich das Trompeterschlößl. Nebenan wohnte Stefan Zweig zwischen den beiden Weltkriegen. Von der Hettwer-Bastei hat man einen prächtigen Blick zur Altstadt und zu den Bergen. Vorbei an verwunschenen Gärten und dem Kirchlein St. Johann am Imberg führt eine steile Stiege hinunter in die Steingasse.

Einen ausgedehnten Stadtspaziergang kann man vom Kloster Nonnberg aus den Mönchsberg entlang, unterhalb der Festung am „Nonnberger Hund“ vorbei, mit Sicht auf die Dächer und Türme der Stadt und weiter durch Torbögen und den Buchenwald bis nach Mülln unternehmen. Besonders reizvoll ist die Gegend um das Schartentor und jene in der Nähe der Paschkoffwiese während der Blüte im Frühjahr.

Exzentriker wie Maler und Schriftsteller siedelten sich hier gerne an. Unterhalb der Richterhöhe wird heute wieder Wein angebaut. In jüngster Zeit wurde eine „Stupa“, die weithin leuchtet, hinter dem Eingang zum Wasserspeicher aufgestellt. An der „bergengsten Stelle“ versuchte ein Erzbischof den Felsen in 2 Teile zu zersägen, was technisch ca. 100 Jahre vor Mozart jedoch noch nicht zu bewerkstelligen war. Der westliche Teil des Berges ermöglicht Ausblicke über die Riedenburg, zum Rainberg und den Dörfern und Bergen Richtung bayrische Grenze.

Bei der Stadtalm an der Bürgerwehr ist noch ein großes Stück alter Stadtmauer erhalten. Dort läßt sich mit schönem Blick über die Barockkuppeln der Stadt gut verweilen. Von hier sind Abstiege zum Festspielbezirk und hinter das Neutor möglich. Während der eine Weg über Marketenderschlößchen und Pallotinerkloster am Geländer entlangführt, zweigt der andere direkt zum Hotel Mönchstein ab, das einst Sommersitz für Universitätsprofessoren war.

Im Bereich der Monikapforte sind die Befestigungen noch besonders gut erhalten, ehe die Straße nach Mülln hinunter führt. Der Protagonist in Peter Handkes Roman „Der Chinese des Schmerzes“ geht den Weg in der umgekehrten Richtung.

Im Zentrum stehen die klassischen Salzburger Autoren Stefan Zweig, Georg Trakl, Peter Handke und Thomas Bernhard und deren Beziehung zur Stadt.

Daneben hören Sie auch lobende oder kritische Stimmen über Salzburg von weniger bekannten Literaten oder solchen, von denen Sie nicht vermutet hätten, dass sie hier gewohnt oder sich über die Stadt geäußert haben.

Zu Frauenschriftstellerinnen, die hier lebten, zählen Irma von Troll-Borostyani, Maria Johanna Sedelmaier, Alja Rachmanova und Friderike Maria Zweig.
Die Führung lässt sich auch gut mit einem Besuch im Café Bazar verbinden, in dem bekannte Autoren verkehrten, sich literarische Kreise gerne trafen, und Literatur geschrieben wurde.

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